Wissenswertes - Whisky - Herstellung

Bestandteile
Wasser (Quellwasser)
Gerste (gemälzt)
Hefe

Mälzen
Gerste (engl. barley) wird zum Keimen in Wasser eingeweicht (engl. steeping) und anschließend auf Malzböden (engl. malting floors) ausgelegt und in bestimmten Zeitabständen von Hand gewendet. Dieser Keimvorgang ist für die spätere Umwandlung von korneigener Stärke in gärfähigen Zucker notwendig. Nach etwa 5 bis 10 Tagen wird der Keimvorgang abgebrochen indem die gemälzte Gerste in Malzdarren auf Rosten ausgebreitet und von unten mit Heißluft getrocknet wird. Wird dem Trocknungsfeuer Torf beigefügt, erhält der spätere Whisky seine typischen Torf- und Rauchnoten. Das getrocknete Malz wird dann zu Schrot vermahlen (engl. grist).

Maischen
Anschließend kommt das Schrot in riesige Maischbottiche (engl. mash tuns) und wird mit heißem Wasser vermischt. Dreimal wird der Malzbrei in der Mash Tun mit Wasser ausgelaugt, bevor die sogenannte Würze (engl. wort) durch einen Kühler abgekühlt wird. Durch die Wassertemperatur und das Zutun von korneigenen Enzymen wird bei diesem Vorgang die Stärke in gärfähigen Zucker verwandelt.Die Würze wird mit Hefe versetzt und gärt anschließend für zwei bis vier Tage in Gärbottichen (engl. wash backs). Nach dem Vorgang hat man ein „Bier“, vom Schotten „wash“ genannt, mit ca. 8 – 9 % Alkohol. Dieser Wash wird nun den Brennblasen zugeführt.

Brennen
Der Wash wird i.d.R. zwei Mal in kupfernen Brennblasen gebrannt. Hierbei entsteht ein Brand mit ca. 65 – 70 % Alkohol.

Lagerung
Nach dem Brennen wird der Whisky in Fässer aus Eichenholz gefüllt, wo er um die Bezeichnung „Scotch“ (von scottish) Whisky tragen zu dürfen, drei Jahre und einen Tag auf schottischem Boden gelagert werden muss. Der Lagerung in den Fässern kommt deshalb eine sehr große Bedeutung zu, weil der Whisky einen großen Anteil seines späteren Geschmacks vom Holz erhält.

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